Pflegeversicherung DAK Test

Die DAK bietet neben der Pflegepflichtversicherung der gesetzlichen Krankenkassen auch eine zusätzliche private Absicherung für den Pflegefall an. Dazu hat sie verschiedene Zusatztarife auf den Markt gebracht. Wie andere GKV-Anbieter offeriert sie die Wahltarife in Kooperation mit einer PKV. Die DAK Gesundheit arbeitet im Bereich der Zusatzversicherungen seit 2004 mit der HanseMerkur zusammen und nutzt deren Tarife zur Zusatzabsicherung.

DAKplus für die private Vorsorge

Die Privatvorsorge für den Pflegefall wird von der DAK Krankenkasse in der Tariflinie DAK Plus Pflege beworben. Mit mehreren eigenständigen Tarifen möchte man den gesetzlich Versicherten eine Möglichkeit einräumen, die Leistungen der Pflegepflichtversicherung aufzustocken. Zum einen gehört eine staatlich geförderte Pflege zum Tarifspektrum. Wie bei den privaten Versicherern wird dieser auch bei der DAK mit 60 Euro im Jahr gefördert. Tritt der Leistungsfall ein, erhält der Versicherte ein Pflegetagegeld. Eine Gesundheitsprüfung wird nicht durchgeführt. Mit der DAK Plus Zusatzpflege kann man die Förderpflege gegen einen Zusatzbeitrag beliebig erweitern. Auf Wunsch kann der Tarif aber auch unabhängig von der Pflege-Bahr abgeschlossen werden. Dabei kann man zwischen drei unterschiedlich hohen Pflegegeldern wählen. Je nachdem, ob man vertraglich ein monatliches Pflegegeld von 600, 900 oder 1.500 Euro absichert, ändert sich der zu zahlende Beitragssatz. Abgerundet wird das Bild durch die PflegeUnfall und die PflegeUnfall Top. Beide Angebote sehen Leistungen im Pflegefall vor, wenn dieser aus einem Unfall im Sinne der Tarifbedingungen entsteht.


Hinweis: Die neusten Testergebnisse für die Pflegeversicherung DAK stammen aus dem Jahr 2015. Sobald uns aktuelle Tests vorliegen, finden Sie in diesem Beitrag die Ergebnisse. Nutzen Sie das oben stehende Vergleichsformular mit aktuellen Tarifen 2017 – kostenlos und unverbindlich!

Testergebnisse von Finanztest und Ökotest 2015

Die DAK Plus Pflege-Tarife der Krankenversicherung erhielten im Jahr 2015 sowohl von ÖKO-Test als auch von Finanztest beste Noten.

Die Zeitschrift Ökotest hat im April 2015 einen Test zu den privaten Pflegeversicherungen durchgeführt und kommt zu sehr differenzierten Ergebnissen. Doch die DAK Plus Zusatzpflege (PA/3600) kann die Tester überzeugen und wird sowohl für das Abschlussalter von 35 Jahren als auch für das Abschlussalter von 65 auf den 1. Rang gewählt (Ökotest, Ausgabe 4/2015).  Auch Finanztest zeigt sich von der DAK Plus Zusatzpflege überzeugt und vergibt ein „sehr gut“ und die Note 1,4 für den Tarif PA bei einem 45 jährigen Kunden (Finanztest, Ausgabe 5/2015). Beim Test von Finanztest wird auch die DAK Plus Förderpflege (PB) mit „sehr gut“ und der Note 1,4 versehen. Das heißt, dass beide Tarife die Analysten von Finanztest überzeugen. Versicherungswillige können somit davon ausgehen, dass die DAK Gesundheit gute Leistungen mit ihren Zusatztarifen erbringt. Daher sollten Sie auf jeden Fall einen unabhängigen Vergleich durchführen.

Überschaubare Anzahl von Testergebnissen 2015

Die DAK war mit ihren Pflegetarifen in der jüngeren Vergangenheit, abgesehen von Stiftung Warentest, eher selten im Test vertreten. So wurde sie vom Institut für Vorsorge und Finanzplanung bei der neuesten Analyse aus Januar 2015 nicht weiter erwähnt. Das mag daran liegen, dass die meisten Analysehäuser die Angebote der PKV in ihren Untersuchungen beachten. Der Fokus liegt seltener auf den Offerten der gesetzlichen Kassen. Diese sind meist nicht mit eigenen Zusatztarifen am Markt vertreten und setzen eher auf Ergänzungstarife von privaten Versicherern. Aus diesem Grund liegen nur wenige Ergebnisse zur DAK Pflegeversicherung vor.

Kein aussagekräftiger Test aus 2014

Auch im Jahr 2014 wurde die DAK von Focus Money, Franke und Bornberg, Softfair oder €uro nicht weiter analysiert. Angesichts der recht vielfältigen Tariflandschaft mit insgesamt vier Vertragswerken für die Pflegevorsorge ist das zwar erstaunlich, doch zu erklären ist dieses Bild mit dem Schwerpunkt der privaten Versicherer. Sie stehen bei einer Analyse regelmäßig im Mittelpunkt. Nur in Einzelfällen finden sich die Angebote der gesetzlichen Kassen im Test der privaten Zusatzversicherung. Im Jahr 2013 zeigte sich allerdings ein anderes Bild.

Warentest hat 2013 genau geprüft

Im Mai 2013 hat Stiftung Warentest die Pflegetarife genau untersucht. Das Testinstitut prüfte die Bedingungen für einen 45 Jahre alten Kunden und für einen 55 Jahre alten Klienten. Aufgrund der Prüfbedingungen sollten Leistungen von bis zu 3.000 Euro im Monat für die Pflegestufe 3 beansprucht werden. Damit wäre eine umfassende Versicherung im Pflegefall abgedeckt. Die DAK konnte mit dem ungeförderten Tarif DAKplus überzeugen. Der Tarif erhielt die Note „Sehr gut“ und ist damit durchaus mit Tarifen der PKV-Anbieter zu vergleichen. Interessant ist dieses Ergebnis vor allem für gesetzlich Versicherte, die einen Versicherungsschutz aus einer Hand wünschen (siehe auch Gesetzliche Pflegeversicherung) und die deshalb eine zusätzliche Vorsorge bei ihrer eigenen Kasse abschließen wollen.

Erfahrungen mit der DAK

In der Studie des DISQ zum Bereich Pflegeversicherungen findet die DAK leider keine Erwähnung. Allerdings wurde die DAK in der Branchenanalyse „Gesetzliche Krankenkassen“ von ausgezeichnet.org bedacht und erhielt für die Servicequalität ein „sehr gut“. Untersucht und verglichen wurden hierbei Social Media Inhalte, Offenheit für Feedback und die Servicequalität im Allgemeinen.

Zum Thema Kundenmeinungen

Um Erfahrungen und Meinungen zur DAK zu finden, kann man sich durch die unterschiedlichen Seiten und Foren zum Thema klicken. Hier wird man sicher ein breites Meinungsbild finden. Wie hoch die Qualität dieser rein subjektiven Texte sind, kann man aufgrund ihrer Anonymität schwer feststellen. Daher sollte man eine Entscheidung nicht von solchen Postings abhängig machen.

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